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  11-1-2007

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Wassertechnologie aus dem Gegenstrom

Von der Natur inspiriert: Viktor Schauberger

Von EB v Loon

Ein Wasserzauberer wurde er manchmal genannt. Viktor Schauberger (1885-1958) Österreichischer Förster, Naturwissenschaftler und Erfinder, kannte sich auf dem Gebiet der Wasserkräfte bestens aus. Mit seinen Kenntnissen und Erfindungen wusste er so manchen zu verblüffen. Am bekanntesten sind wohl seine Wasserstraßen für den Baumtransport und seine Studien zu Forellen, die flußaufwärts schwimmen. Weniger bekannt ist, daß Schauberger auch diverse Maschienen, wie zum Beispiel Flugapparate baute und Landwirtschaftliche Entdeckungen machte. Um so verwunderlicher ist es, daß dieser Mann auch heutzutage kaum Beachtung findet.
Seit diesem Artikel zum ersten Mal publiziert wurde (2002), wird die Welt mehr und mehr konfrontiert mit Uberflutungen und anderen Naturkatastrophen. Wenn man die Probleme lösen will, kann man eigentlich nicht ohne Schauberger.


Katrina, September 2005


Prag, August 2002

Eine Försterfamilie in Österreich

Viktor Schauberger stammte aus einer Familie von Forstleuten. Sein aus Bayern stammender Ur- ur-Großvater hatte sich 1680 in Österreich am Fuße des Dreisselberges niedergelassen. Dort gründete er eine Familie, die sich ausschließlich mit der Forstwirtschaft beschäftgen sollte. Schon von Kind an war es klar, daß Schauberger in die Fußstapfen seines Vaters und seiner Vorväter treten wollte. Ganze Tage verbrachte er in den Wäldern. Er ging auf Entdeckungsreise nach Pflanzen und Tieren oder folgte den zahlreichen Bächen, die durch den Wald flossen. Und vor allem letzterem, dem Wasser, galt sein größtes Interesse. Welche Eigenschaften besitzt Wasser? Welchen Gesetzmäßigkeiten gehorcht es? Was für ein Zusammenhang besteht zwischen Temperatur und Bewegung im Wasser?


Viktor Schauberger

Von seinem Vater und anderen alten Förstern lernte er viele Dinge, die in keinen Büchern zu lesen waren:

"Sie vertrauten auf das, was sie mit eigenen Augen sahen und intuitiv fühlten. Vor allem aber erkannten sie die im Wasser liegende Heilkraft, und verstanden es bedeutend bessere Ernten zu erreichen, indem sie Wasser nachts durch Irrigationskanäle strömen ließen..." (1)

Durch das intensive Studium erkannte er allmählich die Gesetzmäßigkeiten und die Kräfte, die dem Wasser innewohnen. Kälte und Dunkelheit stärken das Wasser. So gab ein ausgetrockneter Brunnen wieder Wasser, nachdem er, zum Schutz vor der Sonne, mit einer Steinmauer ausgekleidet wurde. Die optimale Temperatur für Wasser schien vier Grad Celsius zu sein. Fische suchen diese Temperaturregionen auf, um zu laichen, und am Ufer solcher Bereiche ist die reichste Vegetation zu finden. Auch die Bewegung von Wasser spielt eine wichtige Rolle; Wasser neigt dazu, eine schlingernde und dabei zentrierende Eigenbewegung zu entwickeln.

1918 bot sich ihm die erste Möglichkeit, um seine Erkenntnisse anzuwenden. Es war in einem Winter des ersten Weltkrieges. Brennholz war rar, und außerdem wurden die Zugpferde, die sonst das Holz aus den Wäldern transportierten, an der Front benötigt. Schauberger wurde vom Magistrat von Linz beauftragt, das Brennholzproblem der Stadt zu lösen. Außer einem kleinen Bach gab es keine großen Flüsse, um die Baumstämme aus dem Wald in die Stadt zu bringen. Von der Forstverwaltung wurde auch der Bach als ein unbrauchbarer Transportweg erachtet. Schauberger hingegen beschloss, den Bach zu benutzen; und zwar in den frühen Morgenstunden, bei Vollmond. Seiner Kenntnis nach entwickelt das Wasser dann die größte Kraft. In nur einer Nacht gelang es ihm 1600 Kubikmeter Holz in das Tal zu transportieren. Mit dieser Methode, die er später in seinen Wasserviadukten zum Baumtransport weiterentwickelte, wurde Schauberger sehr bekannt. Dabei muss besonders auf die richtige Wassertemperatur geachtet und das Wasser in seiner Eigenbewegung unterstützt werden. So können riesige Baumstämme auf einer sehr dünnen Wasserschicht transportiert werden.


Eine Transportbahn Schaubergers (1930)

Maschienen nutzen den Gegenstrom; Wasser und Luft

Durch die Beobachtung der Forellen in den Bächen, erkannte Schauberger, daß in strömendem Wasser auch ein Gegenstrom vorhanden ist. Dies ist kein Wasser- sondern ein Lebensstrom, der sich in die entgegengesetzte Richtung bewegt. Die Forellen machen davon gebrauch, um Flussaufwärts zu schwimmen. Eine nächtliche Beobachtung beschreibt er folgendermaßen:

"Im Mondlicht, welches direkt auf das kristallklare Wasser fiel, konnte man die Bewegungen der Fischschwärme genau beobachten. Plötzlich schwammen die Forellen auseinander, und ein auffällig großer Fisch kam aus der Tiefe zum Vorschein und schwamm auf den Wasserfall zu. Dabei schien es, als wolle er die anderen Fische stören, indem er in großen, runden Bewegungen durch das Wasser tanzte und schnell hin und her schwamm. Genauso plötzlich, wie er gekommen war, sprang der große Fisch dann in den Wasserfall, der wie fließendes Metall glitzerte. Einen Augenblick lang sah ich den Fisch in einem konischen Wasserstrahl, tanzend in wild drehenden Bewegungen, deren Bedeutung mir erst nicht bewusst war. Seine Drehungen verlangsamten sich, bis er bewegungslos aufwärts trieb. Er rollte sich über die erste Biegung des Wasserfalls und erreichte schließlich durch kräftiges Abstoßen den obersten Teil des Wasserfalls. Dort im stark strömenden Wasser angekommen, verschwand er mit einem kräftigen Flossenschlag."(2) (Living Water, S.22)

Schauberger schloss daraus, daß die Fische den Gegenstrom noch selbst verstärken, indem sie Wasser aufnehmen und schließlich über die Kiemen wieder ausstoßen. Dadurch können sie still im fließenden Wasser liegen, oder pfeilschnell durch die Strömung schießen. (3) Dasselbe gilt Schaubergers Meinung nach auch für Vögel; die Gegenbewegung der Luft wird durch die Flügel aufgenommen, und lässt den Vogel dadurch nach oben steigen. "Ein Fisch wird geschwommen, ein Vogel wird geflogen..." (4) Schauberger berichtet auch von riesigen Steinen, die sich nachts erhoben und sich gegen die Strömung in Richtung eines Wasserfalls bewegten. Nicht alle Steine verhielten sich so, sondern nur einige Ei-förmige unter ihnen. (5)

Eine weitere Beobachtung, die hiermit zusammen hängt, war folgende; wenn Wasser oder Luft in in eine rotierende Bewegung versetzt wird, ensteht Energie. Auf diese Weise kann sich Wasser selbst vitalisieren. (6) Dabei handelt es sich um eine implosive und sich zentrierende Kraft, die in eine aufsteigende Bewegung resultieren kann. Schauberger machte sich dieses Prinzip bei der Konstruktion seiner Wasserbelebungsmaschienen zu Nutze. Später übertrug er es auch auf Maschienen zur Energieproduktion aus Wasser und Luft. In den 30er Jahren arbeitete er hauptsächlich alleine; so ist über diese Maschienen nicht viel bekannt.

Anders bei seinen Flugmaschienen: Man sagt, daß ein Modell während des zweiten Weltkrieges mehrere Testflüge erfolgreich absolviert hat. Diese fliegenden Schüsseln funktionierten nach dem Prinzip der Vögel: von außen wird Luft angesaugt, im Inneren in Energie umgewandelt, und schließlich wieder ausgestoßen. Dadurch entsteht ein Vakuum rund um den Rand der Schüssel, welches eine widerstandslose Fortbewegung gewährleistet. Auf Druck des Nazi-Regiems arbeitete Schauberger während des Krieges mit einer Gruppe von Gefangenen an diesem Projekt weiter. (7)


Eines von Schaubergers Flugmodellen

Als eines seiner Modelle in den Himmel schoss, zog es einen erst blaugrünen, dann silbrig schimmernden Schweif hinter sich her. (8) Er konnte seine Flugmaschienen jedoch nicht weiterentwickeln. Die Russen beschlagnahmten alle Modelle, die sie bei ihm zuhause finden konnten (und für den Fall, daß sie noch etwas übersehen hatten sprengten sie gleich das ganze Haus in die Luft). Schauberger arbeitete nämlich mit hochgebildeten Russischen Kriegsgefangenen zusammen, welche zweifellos einen Teil seines Wissens bei ihrer Rückkehr in die Sowjetunion mitnahmen.

Dasselbe gilt für die Amerikaner. Kurz nachdem seine erste Schüssel in den Himmel aufstieg und dabei das Dach zerstörte, überfielen sie seinen Arbeitsplatz. Schauberger selbst berichtet: "Ein paar Tage später tauchte ein Gruppe von Amerikanern auf, die scheinbar begriffen, was hier passierte. Sie beschlagnahmten daraufhin alles was sie finden konnten." (Living Water, S.93) Nach dem Krieg wurde er von den Amerikanern noch sechs Monate lang festgehalten, rund um die Uhr bewacht von sechs Soldaten. Bei seiner Freilassung wurde ihm verboten jemals wieder Forschungen auf diesem Gebiet zu unternehmen. Schauberger aber machte wie gewohnt weiter, obwohl er die Unterstützung durch ausländische Fonds ablehnte und so nur über sehr beschränkten Mittel verfügte.


Ein weiteres Flugmodell von Schauberger

Das beleben von Erde

Außer den Entdeckungen rundum Wasser und Luft, hat sich Schauberger auch mit dem beleben von Erde beschäftigt. Dabei regte ihn besonders das alte Wissen mancher Bauern an, die auf eine ganz eigene Weise ihre Felder bestellten. In einem guten Beispiel hierfür berichtet Schauberger über seinen Besuch bei einem alten Bauern, der mit sehr ungewöhnlichen Methoden Landbau betreibt. In seiner Gegend wurde er als verrückt angesehen, doch sein Boden erbrachte die besten Ernten weit und breit. Eines Abends ging Schauberger dort vorbei. Der Bauer stand im Stall. Mit einem langen Holzscheit rührte er in einem großen Wassertrog und warf ab und zu etwas Erde hinein. Er begleitete sein Rühren durch das Singen von Tonleitern. Bei steigender Tonfolge rührte er gegen den Uhrzeigersinn, beim Hinabsteigen der Tonleiter rührte er im Uhrzeigersinn. Diese "Magdhymne", wie er seine Mixtur selber nannte, verstreute der Bauer über sein Land. So entstand ein violett schimmernder Schutzfilm, der sich wie ein Filter über den Boden legt, und für die richtige Atmung der Erde sorgt. Traditionell wurde dieses "atmen lassen" der Erde "Klei singen" genannt. Schauberger folgerte daraus, daß das hin und her Rühren der Klei-Erde zu einer Neutralisierung der elektrischen Spannug führt. Nachdem die Mischung über den Boden verteilt, und das Wasser verdampft ist, soll eine sehr feine kristalline Schicht zurückbleiben. Diese sorgt dafür, daß der Boden genau die richtige Temperatur von (auch hier) vier Grad behält, und somit auch das richtige Verhältnis von Nährstoffen und Salzen gewahrt bleibt. Der Bauer erzählte außerdem noch, daß er von Hand erntet, mit Sicheln. Dabei hatte er festgestellt, daß handgeschmiedete Sicheln viel besser schneiden als maschinell gefertigte. Schauberger erklärte dieses Phänomen wie folgt: Wird eine Sense auf einem hölzernen Untergrund geschmiedet, baut sich in ihr mechanische Spannung auf, die sich dann beim Ernten als Energie über das Land verteilt.

Um 1930 wurde Schauberger vom bulgarischen König Boris gebeten, herauszufinden, warum die Erträge der Landwirtschaft so sehr zurückgegangen waren. Auf seiner Untersuchungsreise stellte er fest, daß die türkischen Bauern weitaus bessere Ernten einfuhren als die anderen. Jene schienen die Einzigen zu sein, die noch mit Holzpflügen arbeiteten. Die restlichen Bauern waren im Zuge der bulgarischen Landwirtschaftsreform auf importierte Eisenpflüge umgestiegen. Schauberger schien es, daß Eisenpflüge die Fruchtbarkeit des Bodens beeinflussen. (10) Seine weiteren Untersuchungen ergaben, daß Eisenpartikel dem Wasser Energie entziehen. Beim pflügen mit Eisengeräten wird also eine dünne Schicht von Eisenteilchen über den Boden verteilt, die das Wasser entladen und dabei das magnetische Feld der Erde stören. Außerdem heizt sich Eisen verhältnismäßig schnell auf. Beim Pflügen erhitzen sich die Eisenteile und trocknen den Boden an diesen Stellen um so schneller aus. Schauberger ging daraufhin auf die Suche nach geeigneten Materialien für landwirtschaftliche Geräte. So stieß er auf die Kombination aus Kupfer und Holz. Kupfer bewahrt einerseits die kühle Temperatur, die eine optimale Fruchtbarkeit des Bodens garantiert, hat aber des Weiteren keinen störenden Einfluss auf das Magnetfeld der Erde oder die Kraft des Wassers. Er machte gleich auch einen Entwurf für die Form des Pfluges. Genauso wie bei seinen Wassermaschienen wies dieser eine Spiralform auf, die sich zum Ende hin verengte.


Schauberger: Patentierter Entwurf des Pflugs von 1951

Schauberger führte einige Versuche bei Bauern in der Umgebung durch, mit einem überwältigendem Ergebnis. Die Nachricht davon verbreitete sich schnell und bald sprachen alle Bauern in der Gegend von Salzburg von dem "Goldenen Pflug". 1948 unterzeichnete Schauberger einen Vertrag für eine großangelegte Produktion. Kurz darauf meldete sich ein Regionalverwalter, der für die dortige Landbaufinanzierung zuständig war. Er hatte einen Handelsvertrag mit einer Kunstdüngerfabrik abgeschlossen und fürchtete nun dort drastische Gewinneinbußen. Als Außgleich sollte Schauberger ihm einen Teil seines Gewinns zukommen lassen. Schauberger weigerte sich jedoch und verlor daraufhin seinen Fabriksvertrag. Dem nicht genug, wurden die Bauern von den Landwirtschaftsverbänden vor dem neuen Pflug gewarnt: Ein größerer Erlös der Ernten ließe die Landwirtschaftspreise und damit auch das Einkommen der Bauern sinken. (11)

Schauberger verbesserte seine Pflüge und machte 1950 eine Patentanfrage. Nebenher entwickelte er noch eine Reihe Technologien und Arbeitsmethoden, wie zum Beispiel Ei-förmige Komposthaufen, die mit einer bestimmten Zusammensetzung zu füllen sind und kleine Gartengeräte zum Eigenbau. Faszinierend erscheint sein Rat "Kraftwasser" zu benutzen. Ein speziell hierfür entwickelter Apparat, der "Repulsator", sollte Erde reanimieren, und so selbst Wüsten in blühende Landschaften verwandeln können.

Moral und Technik

Viktor Schauberger war ein Forscher und Entdecker dessen Arbeit im Zusammenhang mit Tesla und Keely gesehen werden kann. Diese beiden Forscher machten um das Ende des 19. Jahrhunderts Entdeckungen, die auf genaue Beobachtungen der Naturkräfte beruhten. (12) Während Tesla sich vor allem mit den Phänomenen der Elektrizität, insbesondere mit "gefallenem Licht", und Keely sich hauptsächlich mit Klang beschäftigte, richtete Schauberger seine Aufmerksamkeit auf Bewegung und Wasser. Er war ein sehr sensibeler Beobachter der Lebenskräfte, und wusste genau, wie man sie verstärken oder auch auslöschen konnte. Doch er urteilte über seine Beobachtungen auch mit dem Herzen; angesichts der Umweltverschmutzung, die (schon in den 30er Jahren) vom technischen Fortschritt ausging, kam er zu der fundamentalen Einsicht, daß dieser Entwicklung die falschen Prinzipien zugrundelagen. Gebräuchliche Methoden zur Energiegewinnung basieren auf Bewegung durch Explosion, Reduktion, Kernspaltung oder Verbrennung. Dem stellte Schauberger einen ganz anderen Ansatz entgegen, welcher sich die Lebenskrafte selber als Ausgangspunkt zu nehmen versuchte: kalte und sich zentrierend aufbauende Implosion - und Saugkraft-Bewegungen.

Schauberger sah die Natur als einen lebenden Organismus und besaß großen Respekt vor ihren Kräften. Schauberger beschreibt, wie er an einem schönen Sommertag in einem See schwimmen wollte. Doch als er ins Wasser gehen möchte, begann es sich immer schneller in einer Spirale zu drehen, sodaß selbst treibende Baumstämme in die Mitte gesogen wurden. Dort stellten sie sich aufrecht in den Himmel und verschwanden dann in der Tiefe. Das Wasser beruhigte sich wieder. Aber nicht lange:

"Plötzlich begann der Grund des Sees zu rumoren. Ohne Vorwarnung schoss ein haushoher Wasserstrahl in der Mitte des Sees gen Himmel. Ein donnerartiges Geräusch begleitete die sich drehende, tassenförmige Wassersäule. Dann brach der Strahl wie von selbst in sich zusammen. Der Wasserspiegel begann auf mysteriöse Weise zu steigen, als Wellen an das Seeufer schlugen, und ich war gezwungen den See schleunigst zu verlassen." ( Living Water, S.54)

Schauberger war von diesem Tage an davon überzeugt, daß Wasser ein lebendiges Wesen ist, welches sowohl sich selbst stimulieren, als auch sterben kann. Und letzteres Besorgte ihn zutiefst. Schon in den 30er Jahren machte er auf die Zukunft der Natur aufmerksam, und kann somit als einer der ersten Umweltschützer betrachtet werden. Er bot auch an, dem Rhein zu helfen, der regelmäßig über die Ufer trat und schon damals zu versalzen und zu verschlammen drohte. Spiralförmige Formen, die ins Flußbett eingelassen werden sollte, hätten die zentrierende Eigenbewegung des Wassers unterstützen können. Das Angebot wurde jedoch abgelehnt.

Der Rhein wurde zu einem sterbenden Fluss. Schlingernde Strömungen sind fast völlig aus dem Rhein verschwunden, die Böschungen sind schutzlos dem Wasser ausgesetzt, die Ufer wurden so hoch wie möglich aufgeschüttet und alljährlich muss die Flusslandschaft unter hohem Kostenaufwand trockengelegt werden. Heutzutage beginnt man wieder, dem Fluss ein wenig mehr Platz zu verschaffen.


Der Rhein beim Schwarzwald in 1836. Angezeichnet ist der damalige Plan den Fluss zu kanalisieren,
was teilweise auch realisiert wurde

Schauberger beängstigte stets der Gedanke, daß seine Erfindungen für die falschen Zwecke mißbraucht werden könnten. Und dies zurecht: Es muß ihm in der Seele weh getan haben, als es seine Wasserstraßen für den Baumtransport ermöglichten, auch entlegene Wälder in hohem Tempo abholzen zu können.

"Es ist offensichtlich, auf welche Weise der Mensch sowohl Herrscher als auch Diener der Schöpfung werden kann. Aber diese Möglichkeiten stehen auf des Messers schneide, wo nur ein Fehler den Menschen in den Abgrund stürzen lässt. Der Mensch, der schöpferische Umformung betreibt, handelt wie ein Gott. Derjenige, der hier zu seinem eigenen Vorteil manipuliert, ist ein Diener des Teufels, der die ganze Welt zerstören kann." (Living Water, S.115)

Nichts beunruhigte Schauberger so sehr, wie die Atomenergie, und die Bemühungen seiner letzten Lebensjahre bestanden darin, eine alternative Energiequelle zu finden. Es scheint so, als hätte er auch tatsächlich noch eine neue Technologie entwickelt. Es ist bekannt, daß er 1953 an einem Hausgenerator mit spiralförmigen Röhren arbeitete, der jederman mit günstiger und sauberer Energie versorgen sollte.


Schauberger mit einem Modell seines Hausgenerators, 1953

Dies führte letztendlich zu einer umfangreichen Patentanfrage für das Prinzip der "aufwickelnden Bewegung". Mehrere Patentbüros lehnten jedoch seinen Antrag mit der Begründung ab, daß es sich hierbei nicht um eine Erfindung im eigentlichen Sinne, sondern um die Entdeckung eines neuen Naturgesetzes handele.

Schauberger war verbittert und am Ende seiner Kräfte. Am Ende des Jahres 1957 bekam er Besuch von zwei Amerikanern. Sie boten ihm an, für drei Monate nach Amerika zu kommen, um ein Implosionsprojekt mit unbegrenzten finanziellen Mitteln durchzuführen. Entgegen seiner Prinzipien beschloss Schauberger, das Angebot anzunehmen. Bei seiner Abreise nahm er all seine Modelle und Dokumente mit und sagte: "Niemand von euch in Europa wollte es haben, nun wird es euch teuer zu stehen kommen, um es wieder aus Amerika zurückzubekommen."


Schauberger in der Periode vor die Abreise in die VS

In der brennendheißen Wüste von Texas wurde Schauberger mit seinem Sohn im Sommer 1958 regelrecht eingesperrt, während eine Gruppe von Amerikanern, worunter auch Atomwissenschaftler, sein Material durchsuchten. Vom Forschungsprojekt war keine Rede mehr. Nachdem die drei Monate verstrichen waren wollte Schauberger wieder nach Hause gehen. Die Amerikaner jedoch setzten ihn unter Druck und drängten ihn sich in Arizona niederzulassen und dort zu arbeiten. Letztendlich einigte man sich darauf, daß Schauberger ein Dokument unterzeichnete, in dem er sich verpflichtet, sein Wissen an niemand anders als Robert Donner, dem Leiter des Untersuchungsausschusses, weiterzugeben. Man ließ ihn gehen, aber er verlor all sein Forschungsmaterial. Dieser psychische Schlag hat ihn schwer getroffen. Es wird berichtet, daß man ihn immer wieder sagen hörte: "Sie haben mir alles weggenommen, alles. Ich gehöre noch nicht einmal mehr zu mir selbst." Fünf Tage nach seiner Rückkehr starb er, 73 Jahre alt.

Bis heute wurde allein marginal an Schaubergers Entdeckungen weitergearbeitet. Angesichts seiner revolutionären Entdeckungen und ihrer relativ einfachen Anwendbarkeit erscheint das unverständlich. Sorge für eine gute Beböschung der Flussufer, unterstütze die Eigenbewegung des Wassers, versehe die Pflüge mit einer Kupferspitze, usw. Nutze das, was im Wasser selbst schon angelegt ist. Das ist sehr nüchtern, praktisch und tief moralisch zugleich. Es ist höchste Zeit, daß die Niederlanden (und Mittel Europa natürlich) hiermit beginnen. Die letzte Meldung: Eine UN-Kommission warnt davor, daß 2025 Zweidrittel der Weltbevölkerung unter Wassermangel leiden werden.

Dieses Artikel ist erschienen in den Niederländische Zeitschrift 'Bruisvat‘ , Frühling 2002. In Deutschland, Lazarus Sommer 2003. Bemerkenswert ist heute dem Japaner Masaru Emoto, der den Zusammenhang von Klang und Wasser untersucht. Außerdem sind einige Wasserbelebungsapparate auf dem Markt, unter anderem die Geräte des Schweitzers Johann Grander. Zu finden im internet.

Noten

(1) S.19, O. Alexandersson, Living Water, Victor Schauberger and the secrets of natural energy, Gateway Books, Bath, UK.


(2) Living Water, s.22
(3) Die schon erwähnte Temperatur von 4 Grad Celius spielt auch hier eine wichtige Rolle; ein kleiner Schwall warmen Wassers lässt die Forellen schon wie ein Blatt im Wasser mittreiben.
(4) Living Water s.85. Man kan sagen, daß die Fische und Vögel einen Etherstrom gebrauchen. Die Frage ist, ob es auch Vögel gibt, die pfeilschnell gegen den Wind fliegen können. Eigentlich müsste das so sein. Auch in der Luft ist die Gegenstromtheorie höchstwarscheinlich gültig.
(5) Nach Schauberger ist die Ei-Form eine der besten Formen zur Belebung. Sowohl bei seinen Wassermachienen, als auch bei der Kompostierung von Erde greift er auf diese Formen zurück.
(6) ...und das macht es auch; wenn man das Wasser beobachtet, das aus einem leicht geöffnetem Wasserhahn fließt, kann man seine spiralisierende Bewegung erkennen. Ein weiteres schönes Beispiel für die glücklichen Badewannenbesitzer: die Bewegung des Wassers, das in den Siffon gesaugt wird.
(7) Schon 1934 fand eine Begegnung zwischen Schauberger und Hitler statt. Nachdem Schauberger eine Stunde gesprochen hatte, wollte Hitler ihm alle benötigten Forschungsmittel zur Verfügung stellen: "Mit ihrem Vierjahresplan und der damit einhergehenden Technologie vernichten sie Deutschland, anstatt es aufzubauen. Auf diesem Wege wird Deutschland innerhalb von zehn Jahren zugrunde gehen." (Lw, s.17) Doch die Untersuchungen kamen nicht zustande, weil Schauberger sich weigerte, mit bestimmten Technikern und Naturwissenschaftlern zusammenzuarbeiten. Von diesem Kreis aus wurde noch 1938 (nach der Einverleibung Österreichs) der Versuch unternommen, Schauberger in eine psychatrische Klinik zwangseinzuweisen. 1943 wurde er vor die Wahl gestellt: entweder im Konzentrationslager Mathausen eine Forschungsgruppe aufbauen, oder der Tod durch erhängen.
(8) Bei diesen Maschienen arbeitete er mit dem Prinzip der Saugkraft.
(9) Es ist bemerkenswert, daß die 1924 durch Steiner initiierte biologisch-dynamische Landwirtschaft mit Präparaten arbeitet, die unter rhythmischen Rührvorgängen produziert werden und auch über das Land verteilt werden. Weniger bekannt ist es, daß Steiner auch zur Verwendung von Holzpflügen anstelle von Eisengeräten riet.
(10) Leider wird nicht berichtet, was König Boris auf diesen Ratschlag hin getan hat.
(11) Zwischen 1951 und 1952 führte das Testzentrum für Chemischen Landbau in Linz (Österreich) noch weitere Testreihen mit dem Kupferpflug durch. Dabei zeigte sich, daß sowohl die Quantität (durchschnittlich 30%) als auch die Qualität der Ernten deutlich zunahmen. Verwunderlich genug ist die Tatsache, daß getestete Kartoffelfelder nicht vom Colorado-Käfer befallen wurden, während umliegende Felder mit dieser Plage zu kämpfen hatten.
(12) Sehe die Zachariël-Links
(13) Bemerkenswert ist, daß die Baumstämme nicht mehr auftauchten. Dies geschah in die Ödseen bei Hetzau. (Living Water, S. 54)