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Wassertechnologie
aus dem Gegenstrom
Von
der Natur inspiriert: Viktor Schauberger
Von
EB v Loon
Ein
Wasserzauberer wurde er manchmal genannt. Viktor Schauberger (1885-1958)
Österreichischer Förster, Naturwissenschaftler und Erfinder,
kannte sich auf dem Gebiet der Wasserkräfte bestens aus. Mit
seinen Kenntnissen und Erfindungen wusste er so manchen zu verblüffen.
Am bekanntesten sind wohl seine Wasserstraßen für den Baumtransport
und seine Studien zu Forellen, die flußaufwärts schwimmen.
Weniger bekannt ist, daß Schauberger auch diverse Maschienen,
wie zum Beispiel Flugapparate baute und Landwirtschaftliche Entdeckungen
machte. Um so verwunderlicher ist es, daß dieser Mann auch heutzutage
kaum Beachtung findet.
Seit diesem Artikel zum ersten Mal publiziert wurde (2002), wird die
Welt mehr und mehr konfrontiert mit Uberflutungen und anderen Naturkatastrophen.
Wenn man die Probleme lösen will, kann man eigentlich nicht ohne
Schauberger.

Katrina, September 2005

Prag, August 2002
Eine
Försterfamilie in Österreich
Viktor
Schauberger stammte aus einer Familie von Forstleuten. Sein aus Bayern
stammender Ur- ur-Großvater hatte sich 1680 in Österreich
am Fuße des Dreisselberges niedergelassen. Dort gründete
er eine Familie, die sich ausschließlich mit der Forstwirtschaft
beschäftgen sollte. Schon von Kind an war es klar, daß
Schauberger in die Fußstapfen seines Vaters und seiner Vorväter
treten wollte. Ganze Tage verbrachte er in den Wäldern. Er ging
auf Entdeckungsreise nach Pflanzen und Tieren oder folgte den zahlreichen
Bächen, die durch den Wald flossen. Und vor allem letzterem,
dem Wasser, galt sein größtes Interesse. Welche Eigenschaften
besitzt Wasser? Welchen Gesetzmäßigkeiten gehorcht es?
Was für ein Zusammenhang besteht zwischen Temperatur und Bewegung
im Wasser?

Viktor Schauberger
Von
seinem Vater und anderen alten Förstern lernte er viele Dinge,
die in keinen Büchern zu lesen waren:
"Sie
vertrauten auf das, was sie mit eigenen Augen sahen und intuitiv fühlten.
Vor allem aber erkannten sie die im Wasser liegende Heilkraft, und
verstanden es bedeutend bessere Ernten zu erreichen, indem sie Wasser
nachts durch Irrigationskanäle strömen ließen..."
(1)
Durch
das intensive Studium erkannte er allmählich die Gesetzmäßigkeiten
und die Kräfte, die dem Wasser innewohnen. Kälte und Dunkelheit
stärken das Wasser. So gab ein ausgetrockneter Brunnen wieder
Wasser, nachdem er, zum Schutz vor der Sonne, mit einer Steinmauer
ausgekleidet wurde. Die optimale Temperatur für Wasser schien
vier Grad Celsius zu sein. Fische suchen diese Temperaturregionen
auf, um zu laichen, und am Ufer solcher Bereiche ist die reichste
Vegetation zu finden. Auch die Bewegung von Wasser spielt eine wichtige
Rolle; Wasser neigt dazu, eine schlingernde und dabei zentrierende
Eigenbewegung zu entwickeln.
1918
bot sich ihm die erste Möglichkeit, um seine Erkenntnisse anzuwenden.
Es war in einem Winter des ersten Weltkrieges. Brennholz war rar,
und außerdem wurden die Zugpferde, die sonst das Holz aus den
Wäldern transportierten, an der Front benötigt. Schauberger
wurde vom Magistrat von Linz beauftragt, das Brennholzproblem der
Stadt zu lösen. Außer einem kleinen Bach gab es keine großen
Flüsse, um die Baumstämme aus dem Wald in die Stadt zu bringen.
Von der Forstverwaltung wurde auch der Bach als ein unbrauchbarer
Transportweg erachtet. Schauberger hingegen beschloss, den Bach zu
benutzen; und zwar in den frühen Morgenstunden, bei Vollmond.
Seiner Kenntnis nach entwickelt das Wasser dann die größte
Kraft. In nur einer Nacht gelang es ihm 1600 Kubikmeter Holz in das
Tal zu transportieren. Mit dieser Methode, die er später in seinen
Wasserviadukten zum Baumtransport weiterentwickelte, wurde Schauberger
sehr bekannt. Dabei muss besonders auf die richtige Wassertemperatur
geachtet und das Wasser in seiner Eigenbewegung unterstützt werden.
So können riesige Baumstämme auf einer sehr dünnen
Wasserschicht transportiert werden.

Eine Transportbahn Schaubergers (1930)
Maschienen
nutzen den Gegenstrom; Wasser und Luft
Durch
die Beobachtung der
Forellen in den Bächen, erkannte Schauberger, daß in strömendem
Wasser auch ein Gegenstrom vorhanden ist. Dies ist kein Wasser- sondern
ein Lebensstrom, der sich in die entgegengesetzte Richtung bewegt.
Die Forellen machen davon gebrauch, um Flussaufwärts zu schwimmen.
Eine nächtliche Beobachtung beschreibt er folgendermaßen:
"Im
Mondlicht, welches direkt auf das kristallklare Wasser fiel, konnte
man die Bewegungen der Fischschwärme genau beobachten. Plötzlich
schwammen die Forellen auseinander, und ein auffällig großer
Fisch kam aus der Tiefe zum Vorschein und schwamm auf den Wasserfall
zu. Dabei schien es, als wolle er die anderen Fische stören,
indem er in großen, runden Bewegungen durch das Wasser tanzte
und schnell hin und her schwamm. Genauso plötzlich, wie er gekommen
war, sprang der große Fisch dann in den Wasserfall, der wie
fließendes Metall glitzerte. Einen Augenblick lang sah ich den
Fisch in einem konischen Wasserstrahl, tanzend in wild drehenden Bewegungen,
deren Bedeutung mir erst nicht bewusst war. Seine Drehungen verlangsamten
sich, bis er bewegungslos aufwärts trieb. Er rollte sich über
die erste Biegung des Wasserfalls und erreichte schließlich
durch kräftiges Abstoßen den obersten Teil des Wasserfalls.
Dort im stark strömenden Wasser angekommen, verschwand er mit
einem kräftigen Flossenschlag."(2) (Living Water, S.22)
Schauberger
schloss daraus, daß die Fische den Gegenstrom noch selbst verstärken,
indem sie Wasser aufnehmen und schließlich über die Kiemen
wieder ausstoßen. Dadurch können sie still im fließenden
Wasser liegen, oder pfeilschnell durch die Strömung schießen.
(3) Dasselbe gilt Schaubergers Meinung nach auch für Vögel;
die Gegenbewegung der Luft wird durch die Flügel aufgenommen,
und lässt den Vogel dadurch nach oben steigen. "Ein
Fisch wird geschwommen, ein Vogel wird geflogen..." (4)
Schauberger berichtet auch von riesigen Steinen, die sich nachts erhoben
und sich gegen die Strömung in Richtung eines Wasserfalls bewegten.
Nicht alle Steine verhielten sich so, sondern nur einige Ei-förmige
unter ihnen. (5)
Eine
weitere Beobachtung, die hiermit zusammen hängt, war folgende;
wenn Wasser oder Luft in in eine rotierende Bewegung versetzt wird,
ensteht Energie. Auf diese Weise kann sich Wasser selbst vitalisieren.
(6) Dabei handelt es sich um eine implosive und sich zentrierende
Kraft, die in eine aufsteigende Bewegung resultieren kann. Schauberger
machte sich dieses Prinzip bei der Konstruktion seiner Wasserbelebungsmaschienen
zu Nutze. Später übertrug er es auch auf Maschienen zur
Energieproduktion aus Wasser und Luft. In den 30er Jahren arbeitete
er hauptsächlich alleine; so ist über diese Maschienen nicht
viel bekannt.
Anders
bei seinen Flugmaschienen: Man sagt, daß ein Modell während
des zweiten Weltkrieges mehrere Testflüge erfolgreich absolviert
hat. Diese fliegenden Schüsseln funktionierten nach dem Prinzip
der Vögel: von außen wird Luft angesaugt, im Inneren in
Energie umgewandelt, und schließlich wieder ausgestoßen.
Dadurch entsteht ein Vakuum rund um den Rand der Schüssel, welches
eine widerstandslose Fortbewegung gewährleistet. Auf Druck des
Nazi-Regiems arbeitete Schauberger während des Krieges mit einer
Gruppe von Gefangenen an diesem Projekt weiter. (7)

Eines von Schaubergers Flugmodellen
Als
eines seiner Modelle in den Himmel schoss, zog es einen erst blaugrünen,
dann silbrig schimmernden Schweif hinter sich her. (8) Er konnte seine
Flugmaschienen jedoch nicht weiterentwickeln. Die Russen beschlagnahmten
alle Modelle, die sie bei ihm zuhause finden konnten (und für
den Fall, daß sie noch etwas übersehen hatten sprengten
sie gleich das ganze Haus in die Luft). Schauberger arbeitete nämlich
mit hochgebildeten Russischen Kriegsgefangenen zusammen, welche zweifellos
einen Teil seines Wissens bei ihrer Rückkehr in die Sowjetunion
mitnahmen.
Dasselbe
gilt für die Amerikaner. Kurz nachdem seine erste Schüssel
in den Himmel aufstieg und dabei das Dach zerstörte, überfielen
sie seinen Arbeitsplatz. Schauberger selbst berichtet: "Ein
paar Tage später tauchte ein Gruppe von Amerikanern auf, die
scheinbar begriffen, was hier passierte. Sie beschlagnahmten daraufhin
alles was sie finden konnten." (Living Water, S.93) Nach
dem Krieg wurde er von den Amerikanern noch sechs Monate lang festgehalten,
rund um die Uhr bewacht von sechs Soldaten. Bei seiner Freilassung
wurde ihm verboten jemals wieder Forschungen auf diesem Gebiet zu
unternehmen. Schauberger aber machte wie gewohnt weiter, obwohl er
die Unterstützung durch ausländische Fonds ablehnte und
so nur über sehr beschränkten Mittel verfügte.

Ein weiteres Flugmodell von Schauberger
Das
beleben von Erde
Außer
den Entdeckungen rundum Wasser und Luft, hat sich Schauberger auch
mit dem beleben von Erde beschäftigt. Dabei regte ihn besonders
das alte Wissen mancher Bauern an, die auf eine ganz eigene Weise
ihre Felder bestellten. In einem guten Beispiel hierfür berichtet
Schauberger über seinen Besuch bei einem alten Bauern, der mit
sehr ungewöhnlichen Methoden Landbau betreibt. In seiner Gegend
wurde er als verrückt angesehen, doch sein Boden erbrachte die
besten Ernten weit und breit. Eines Abends ging Schauberger dort vorbei.
Der Bauer stand im Stall. Mit einem langen Holzscheit rührte
er in einem großen Wassertrog und warf ab und zu etwas Erde
hinein. Er begleitete sein Rühren durch das Singen von Tonleitern.
Bei steigender Tonfolge rührte er gegen den Uhrzeigersinn, beim
Hinabsteigen der Tonleiter rührte er im Uhrzeigersinn. Diese
"Magdhymne", wie er seine Mixtur selber nannte, verstreute
der Bauer über sein Land. So entstand ein violett schimmernder
Schutzfilm, der sich wie ein Filter über den Boden legt, und
für die richtige Atmung der Erde sorgt. Traditionell wurde dieses
"atmen lassen" der Erde "Klei singen" genannt.
Schauberger folgerte daraus, daß das hin und her Rühren
der Klei-Erde zu einer Neutralisierung der elektrischen Spannug führt.
Nachdem die Mischung über den Boden verteilt, und das Wasser
verdampft ist, soll eine sehr feine kristalline Schicht zurückbleiben.
Diese sorgt dafür, daß der Boden genau die richtige Temperatur
von (auch hier) vier Grad behält, und somit auch das richtige
Verhältnis von Nährstoffen und Salzen gewahrt bleibt. Der
Bauer erzählte außerdem noch, daß er von Hand erntet,
mit Sicheln. Dabei hatte er festgestellt, daß handgeschmiedete
Sicheln viel besser schneiden als maschinell gefertigte. Schauberger
erklärte dieses Phänomen wie folgt: Wird eine Sense auf
einem hölzernen Untergrund geschmiedet, baut sich in ihr mechanische
Spannung auf, die sich dann beim Ernten als Energie über das
Land verteilt.
Um
1930 wurde Schauberger vom bulgarischen König Boris gebeten,
herauszufinden, warum die Erträge der Landwirtschaft so sehr
zurückgegangen waren. Auf seiner Untersuchungsreise stellte er
fest, daß die türkischen Bauern weitaus bessere Ernten
einfuhren als die anderen. Jene schienen die Einzigen zu sein, die
noch mit Holzpflügen arbeiteten. Die restlichen Bauern waren
im Zuge der bulgarischen Landwirtschaftsreform auf importierte Eisenpflüge
umgestiegen. Schauberger schien es, daß Eisenpflüge die
Fruchtbarkeit des Bodens beeinflussen. (10) Seine weiteren Untersuchungen
ergaben, daß Eisenpartikel dem Wasser Energie entziehen. Beim
pflügen mit Eisengeräten wird also eine dünne Schicht
von Eisenteilchen über den Boden verteilt, die das Wasser entladen
und dabei das magnetische Feld der Erde stören. Außerdem
heizt sich Eisen verhältnismäßig schnell auf. Beim
Pflügen erhitzen sich die Eisenteile und trocknen den Boden an
diesen Stellen um so schneller aus. Schauberger ging daraufhin auf
die Suche nach geeigneten Materialien für landwirtschaftliche
Geräte. So stieß er auf die Kombination aus Kupfer und
Holz. Kupfer bewahrt einerseits die kühle Temperatur, die eine
optimale Fruchtbarkeit des Bodens garantiert, hat aber des Weiteren
keinen störenden Einfluss auf das Magnetfeld der Erde oder die
Kraft des Wassers. Er machte gleich auch einen Entwurf für die
Form des Pfluges. Genauso wie bei seinen Wassermaschienen wies dieser
eine Spiralform auf, die sich zum Ende hin verengte.

Schauberger: Patentierter Entwurf des Pflugs von 1951
Schauberger
führte einige Versuche bei Bauern in der Umgebung durch, mit
einem überwältigendem Ergebnis. Die Nachricht davon verbreitete
sich schnell und bald sprachen alle Bauern in der Gegend von Salzburg
von dem "Goldenen Pflug". 1948 unterzeichnete Schauberger
einen Vertrag für eine großangelegte Produktion. Kurz darauf
meldete sich ein Regionalverwalter, der für die dortige Landbaufinanzierung
zuständig war. Er hatte einen Handelsvertrag mit einer Kunstdüngerfabrik
abgeschlossen und fürchtete nun dort drastische Gewinneinbußen.
Als Außgleich sollte Schauberger ihm einen Teil seines Gewinns
zukommen lassen. Schauberger weigerte sich jedoch und verlor daraufhin
seinen Fabriksvertrag. Dem nicht genug, wurden die Bauern von den
Landwirtschaftsverbänden vor dem neuen Pflug gewarnt: Ein größerer
Erlös der Ernten ließe die Landwirtschaftspreise und damit
auch das Einkommen der Bauern sinken. (11)
Schauberger
verbesserte seine Pflüge und machte 1950 eine Patentanfrage.
Nebenher entwickelte er noch eine Reihe Technologien und Arbeitsmethoden,
wie zum Beispiel Ei-förmige Komposthaufen, die mit einer bestimmten
Zusammensetzung zu füllen sind und kleine Gartengeräte zum
Eigenbau. Faszinierend erscheint sein Rat "Kraftwasser"
zu benutzen. Ein speziell hierfür entwickelter Apparat, der "Repulsator",
sollte Erde reanimieren, und so selbst Wüsten in blühende
Landschaften verwandeln können.
Moral
und Technik
Viktor
Schauberger war ein Forscher und Entdecker dessen Arbeit im Zusammenhang
mit Tesla und Keely gesehen werden kann. Diese beiden Forscher machten
um das Ende des 19. Jahrhunderts Entdeckungen, die auf genaue Beobachtungen
der Naturkräfte beruhten. (12) Während Tesla sich vor allem
mit den Phänomenen der Elektrizität, insbesondere mit "gefallenem
Licht", und Keely sich hauptsächlich mit Klang beschäftigte,
richtete Schauberger seine Aufmerksamkeit auf Bewegung und Wasser.
Er war ein sehr sensibeler Beobachter der Lebenskräfte, und wusste
genau, wie man sie verstärken oder auch auslöschen konnte.
Doch er urteilte über seine Beobachtungen auch mit dem Herzen;
angesichts der Umweltverschmutzung, die (schon in den 30er Jahren)
vom technischen Fortschritt ausging, kam er zu der fundamentalen Einsicht,
daß dieser Entwicklung die falschen Prinzipien zugrundelagen.
Gebräuchliche Methoden zur Energiegewinnung basieren auf Bewegung
durch Explosion, Reduktion, Kernspaltung oder Verbrennung. Dem stellte
Schauberger einen ganz anderen Ansatz entgegen, welcher sich die Lebenskrafte
selber als Ausgangspunkt zu nehmen versuchte: kalte und sich zentrierend
aufbauende Implosion - und Saugkraft-Bewegungen.
Schauberger
sah die Natur als einen lebenden Organismus und besaß großen
Respekt vor ihren Kräften. Schauberger beschreibt, wie er an
einem schönen Sommertag in einem See schwimmen wollte. Doch als
er ins Wasser gehen möchte, begann es sich immer schneller in
einer Spirale zu drehen, sodaß selbst treibende Baumstämme
in die Mitte gesogen wurden. Dort stellten sie sich aufrecht in den
Himmel und verschwanden dann in der Tiefe. Das Wasser beruhigte sich
wieder. Aber nicht lange:
"Plötzlich
begann der Grund des Sees zu rumoren. Ohne Vorwarnung schoss ein haushoher
Wasserstrahl in der Mitte des Sees gen Himmel. Ein donnerartiges Geräusch
begleitete die sich drehende, tassenförmige Wassersäule.
Dann brach der Strahl wie von selbst in sich zusammen. Der Wasserspiegel
begann auf mysteriöse Weise zu steigen, als Wellen an das Seeufer
schlugen, und ich war gezwungen den See schleunigst zu verlassen."
( Living Water, S.54)
Schauberger
war von diesem Tage an davon überzeugt, daß Wasser ein
lebendiges Wesen ist, welches sowohl sich selbst stimulieren, als
auch sterben kann. Und letzteres Besorgte ihn zutiefst. Schon in den
30er Jahren machte er auf die Zukunft der Natur aufmerksam, und kann
somit als einer der ersten Umweltschützer betrachtet werden.
Er bot auch an, dem Rhein zu helfen, der regelmäßig über
die Ufer trat und schon damals zu versalzen und zu verschlammen drohte.
Spiralförmige Formen, die ins Flußbett eingelassen werden
sollte, hätten die zentrierende Eigenbewegung des Wassers unterstützen
können. Das Angebot wurde jedoch abgelehnt.

Der
Rhein wurde zu einem sterbenden Fluss. Schlingernde Strömungen
sind fast völlig aus dem Rhein verschwunden, die Böschungen
sind schutzlos dem Wasser ausgesetzt, die Ufer wurden so hoch wie
möglich aufgeschüttet und alljährlich muss die Flusslandschaft
unter hohem Kostenaufwand trockengelegt werden. Heutzutage beginnt
man wieder, dem Fluss ein wenig mehr Platz zu verschaffen.

Der Rhein beim Schwarzwald in 1836. Angezeichnet ist der damalige
Plan den Fluss zu kanalisieren,
was teilweise auch realisiert wurde
Schauberger
beängstigte stets der Gedanke, daß seine Erfindungen für
die falschen Zwecke mißbraucht werden könnten. Und dies
zurecht: Es muß ihm in der Seele weh getan haben, als es seine
Wasserstraßen für den Baumtransport ermöglichten,
auch entlegene Wälder in hohem Tempo abholzen zu können.
"Es
ist offensichtlich, auf welche Weise der Mensch sowohl Herrscher als
auch Diener der Schöpfung werden kann. Aber diese Möglichkeiten
stehen auf des Messers schneide, wo nur ein Fehler den Menschen in
den Abgrund stürzen lässt. Der Mensch, der schöpferische
Umformung betreibt, handelt wie ein Gott. Derjenige, der hier zu seinem
eigenen Vorteil manipuliert, ist ein Diener des Teufels, der die ganze
Welt zerstören kann." (Living Water, S.115)
Nichts
beunruhigte Schauberger so sehr, wie die Atomenergie, und die Bemühungen
seiner letzten Lebensjahre bestanden darin, eine alternative Energiequelle
zu finden. Es scheint so, als hätte er auch tatsächlich
noch eine neue Technologie entwickelt. Es ist bekannt, daß er
1953 an einem Hausgenerator mit spiralförmigen Röhren arbeitete,
der jederman mit günstiger und sauberer Energie versorgen sollte.

Schauberger mit einem Modell seines Hausgenerators, 1953
Dies
führte letztendlich zu einer umfangreichen Patentanfrage für
das Prinzip der "aufwickelnden Bewegung". Mehrere Patentbüros
lehnten jedoch seinen Antrag mit der Begründung ab, daß
es sich hierbei nicht um eine Erfindung im eigentlichen Sinne, sondern
um die Entdeckung eines neuen Naturgesetzes handele.
Schauberger
war verbittert und am Ende seiner Kräfte. Am Ende des Jahres
1957 bekam er Besuch von zwei Amerikanern. Sie boten ihm an, für
drei Monate nach Amerika zu kommen, um ein Implosionsprojekt mit unbegrenzten
finanziellen Mitteln durchzuführen. Entgegen seiner Prinzipien
beschloss Schauberger, das Angebot anzunehmen. Bei seiner Abreise
nahm er all seine Modelle und Dokumente mit und sagte: "Niemand
von euch in Europa wollte es haben, nun wird es euch teuer zu stehen
kommen, um es wieder aus Amerika zurückzubekommen."

Schauberger in der Periode vor die Abreise in die VS
In
der brennendheißen Wüste von Texas wurde Schauberger mit
seinem Sohn im Sommer 1958 regelrecht eingesperrt, während eine
Gruppe von Amerikanern, worunter auch Atomwissenschaftler, sein Material
durchsuchten. Vom Forschungsprojekt war keine Rede mehr. Nachdem die
drei Monate verstrichen waren wollte Schauberger wieder nach Hause
gehen. Die Amerikaner jedoch setzten ihn unter Druck und drängten
ihn sich in Arizona niederzulassen und dort zu arbeiten. Letztendlich
einigte man sich darauf, daß Schauberger ein Dokument unterzeichnete,
in dem er sich verpflichtet, sein Wissen an niemand anders als Robert
Donner, dem Leiter des Untersuchungsausschusses, weiterzugeben. Man
ließ ihn gehen, aber er verlor all sein Forschungsmaterial.
Dieser psychische Schlag hat ihn schwer getroffen. Es wird berichtet,
daß man ihn immer wieder sagen hörte: "Sie haben
mir alles weggenommen, alles. Ich gehöre noch nicht einmal mehr
zu mir selbst." Fünf Tage nach seiner Rückkehr
starb er, 73 Jahre alt.
Bis
heute wurde allein marginal an Schaubergers Entdeckungen weitergearbeitet.
Angesichts seiner revolutionären Entdeckungen und ihrer relativ
einfachen Anwendbarkeit erscheint das unverständlich. Sorge für
eine gute Beböschung der Flussufer, unterstütze die Eigenbewegung
des Wassers, versehe die Pflüge mit einer Kupferspitze, usw.
Nutze das, was im Wasser selbst schon angelegt ist. Das ist sehr nüchtern,
praktisch und tief moralisch zugleich. Es ist höchste Zeit, daß
die Niederlanden (und Mittel Europa natürlich) hiermit beginnen.
Die letzte Meldung: Eine UN-Kommission warnt davor, daß 2025
Zweidrittel der Weltbevölkerung unter Wassermangel leiden werden.
Dieses
Artikel ist erschienen in den Niederländische Zeitschrift 'Bruisvat‘
, Frühling 2002. In Deutschland, Lazarus Sommer 2003. Bemerkenswert
ist heute dem Japaner Masaru Emoto, der den Zusammenhang von Klang
und Wasser untersucht. Außerdem sind einige Wasserbelebungsapparate
auf dem Markt, unter anderem die Geräte des Schweitzers Johann
Grander. Zu finden im internet.
Noten
(1)
S.19, O. Alexandersson, Living Water, Victor Schauberger and the secrets
of natural energy, Gateway Books, Bath, UK.

(2) Living Water, s.22
(3) Die schon erwähnte Temperatur von 4 Grad Celius spielt auch
hier eine wichtige Rolle; ein kleiner Schwall warmen Wassers lässt
die Forellen schon wie ein Blatt im Wasser mittreiben.
(4) Living Water s.85. Man kan sagen, daß die Fische und Vögel
einen Etherstrom gebrauchen. Die Frage ist, ob es auch Vögel
gibt, die pfeilschnell gegen den Wind fliegen können. Eigentlich
müsste das so sein. Auch in der Luft ist die Gegenstromtheorie
höchstwarscheinlich gültig.
(5) Nach Schauberger ist die Ei-Form eine der besten Formen zur Belebung.
Sowohl bei seinen Wassermachienen, als auch bei der Kompostierung
von Erde greift er auf diese Formen zurück.
(6) ...und das macht es auch; wenn man das Wasser beobachtet, das
aus einem leicht geöffnetem Wasserhahn fließt, kann man
seine spiralisierende Bewegung erkennen. Ein weiteres schönes
Beispiel für die glücklichen Badewannenbesitzer: die Bewegung
des Wassers, das in den Siffon gesaugt wird.
(7) Schon 1934 fand eine Begegnung zwischen Schauberger und Hitler
statt. Nachdem Schauberger eine Stunde gesprochen hatte, wollte Hitler
ihm alle benötigten Forschungsmittel zur Verfügung stellen:
"Mit ihrem Vierjahresplan und der damit einhergehenden Technologie
vernichten sie Deutschland, anstatt es aufzubauen. Auf diesem Wege
wird Deutschland innerhalb von zehn Jahren zugrunde gehen." (Lw,
s.17) Doch die Untersuchungen kamen nicht zustande, weil Schauberger
sich weigerte, mit bestimmten Technikern und Naturwissenschaftlern
zusammenzuarbeiten. Von diesem Kreis aus wurde noch 1938 (nach der
Einverleibung Österreichs) der Versuch unternommen, Schauberger
in eine psychatrische Klinik zwangseinzuweisen. 1943 wurde er vor
die Wahl gestellt: entweder im Konzentrationslager Mathausen eine
Forschungsgruppe aufbauen, oder der Tod durch erhängen.
(8) Bei diesen Maschienen arbeitete er mit dem Prinzip der Saugkraft.
(9) Es ist bemerkenswert, daß die 1924 durch Steiner initiierte
biologisch-dynamische Landwirtschaft mit Präparaten arbeitet,
die unter rhythmischen Rührvorgängen produziert werden und
auch über das Land verteilt werden. Weniger bekannt ist es, daß
Steiner auch zur Verwendung von Holzpflügen anstelle von Eisengeräten
riet.
(10) Leider wird nicht berichtet, was König Boris auf diesen
Ratschlag hin getan hat.
(11) Zwischen 1951 und 1952 führte das Testzentrum für Chemischen
Landbau in Linz (Österreich) noch weitere Testreihen mit dem
Kupferpflug durch. Dabei zeigte sich, daß sowohl die Quantität
(durchschnittlich 30%) als auch die Qualität der Ernten deutlich
zunahmen. Verwunderlich genug ist die Tatsache, daß getestete
Kartoffelfelder nicht vom Colorado-Käfer befallen wurden, während
umliegende Felder mit dieser Plage zu kämpfen hatten.
(12) Sehe die Zachariël-Links
(13) Bemerkenswert ist, daß die Baumstämme nicht mehr auftauchten.
Dies geschah in die Ödseen bei Hetzau. (Living Water, S. 54)